" Unter Tage im Ruhrgebiet "
...oder: die Bochumer Unterwelt erleben !




Leider ausgefallen? Etwa die ganze Tour???

Natürlich nicht.
Ok, den eigentlich anvisierten Besuch des Bochumer Bergbaumuseums haben wir uns geklemmt, da unterwegs die Schwerpunkte der Tour kurzfristig geändert wurden. Als Höhepunkt des Tages durften wir die hübsch prallen Möpse einer Bochumer Wirtsfrau streicheln... Später mehr dazu!

So jetzt ist erstmal Schluss mit den Schweinereien und es gibt ´nen ordendlichen Tourbericht:

Die ganze Woche über regnete es junge Hunde und wir hatten schon Angst, daß die ganze Geschichte buchstäblich ins Wasser fällt!
Die Angst war aber völlig unbegründet, denn als hätten wir das Wetter so bestellt, zeigte sich am frühen Samtag die Sonne am Himmel. Kalt war es, windig auch etwas - aber trocken! Wie im Vorfeld besprochen, trafen wir uns auf dem Parkplatz von "Haus Kemnade" in Hattingen. Wir, das waren im einzelnen:

1. Heinz (Honda Deauville 700)
2. Rudolf (rudolf_283 /Honda Deauville 700)
3. Carsten (Bender_74 / Honda Deauville 650)
4. Ulrich (Suzuki Intruder)
5. Timo (derUlle / Honda Deauville 650)

Am Haus Kemnade gestartet, führte uns der Weg direkt ins Muttental. Man kann behaupten, das hier die Keimzelle des Ruhrgebietes zu finden ist, denn in diesem Gebiet fiel der Startschuss für die erste Förderung der Steinkohle.
Woher wir das wissen? - Durch eine super gemachte Führung durch die Zeche Nachtigall- das neue "Highlight" dieser Tour.
An dieser Stelle vielen Dank dafür an die junge Dame, die mit ihrer humorvollen Art und mit einigen Anekdötchen für Wissen und Kurzweil sorgte.



Doch nicht nur der Besucherstollen ist interessant, der Besuch des gesamten Geländes ist es wert, das geringe Eintrittsentgelt zu zahlen! Genau das machten wir hier und dieses war die erste "Schwerpunktänderung" der Tour. es war gut so! (weitere Bilder in der Galerie unten)

Nach dem Rundgang über das Gelände wurde wieder aufgesessen und der Weg führte uns zwischen Ruhr und den Edelstahlwerken vorbei Richtung Kemnader See. Aber wir wollten doch in den Untergrund - Ein Motorradführer gab den Tip mit der Fahrt durch die Tiefgaragen der Ruhr-Universität!!!
Der Autor des Reiseführer sprach von "Gefühlen wie bei Mad Max" wenn man durch diese Katakomben fährt und von einem Betonlabyrinth. Er sprach von künstlerisch gestalteten Grafittis - er hat Recht! Diese Eindrücke sind nicht alltäglich. Sehr zu empfehlen.

Nach einer kurzen Meinungsverschiedenheit zwischen dem Tourguide und seinem Onkel TomTom, wurde die Fahrt fortgesetzt.
Da wir wieder in den Untergrund wollten, war das nächste Ziel die U-Bahn-Haltestelle "Lohring"- optisch und akustisch mal etwas ganz anderes.
Diese futuristisch gehaltene Station (ausgezeichnet mit dem Renault Traffic Design Award 2006) ist mit der Toninstallation "U-Musik" ausgestattet, die aus Umgebungsgeräuschen Musik erzeugt.

Auch wenn es heute länger gedauert hat als sonst üblich, irgendwann kommt dieser Moment: HUNGER !
Ulrich sprach von einem bayerischen Aussenposten: Ein Paulaner-Lokal mit gemütlichem Ambiente, guten Portionen und volkstümlichen Preisen. Das ganze mitten in Bochum! Na bitte, geht doch! Also wurde selbige Lokalität direkt geentert. Um sich der bayerischen Umgebung anzupassen, bestellte man stilecht ein "Spezi". Nur einer wollte in einer PAULANER-Gaststätte ein FIEGE-Bier ;-). "Das gibts zwei Strassen weiter!", war die prompte Antwort der netten Wirtsfrau.
Sie ist im übrigen die bereits erwähnte Dame, mit den süßen Möpsen, die wir streicheln durften. Ihren Möpsen hatte sie sogar Namen gegeben: Anton und Piggy, wenn ich mich recht erinnere. (siehe Fotogalerie)

Nachdem wir nun satt, glücklich und zufrieden waren, wollten wir nun endlich zum Bochumer Bergbaumuseum. Also aufgesessen, schnurstracks dorthin gefahren, angekommen und festgestellt: DIE MACHEN GLEICH DICHT !!! Ja, äh..., hmm... Das ist ja Sch...!!!
So kam es, das man das eigentlich geplante Highlight des Tages nur von aussen bestaunen konnte. Einen erneuten Versuch, das Museum auch mal von innen zu sehen, starten wir dann, wenn uns der Regengott mal die nächste Sonnentour versauen möchte!
Wir erklärten kurzerhand die Veranstaltung für beendet und machten uns auf den Heimweg. Während Rudolf und Ulrich direkt den Heimathafen ansteuerten, machten Heinz, Carsten und Timo noch einen Zwischenstop bei Polo in Bochum.

Tourbericht und Fotos von Timo (derUlle) 26.01.2008

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Zuletzt geändert am Montag, 25. Februar 2008

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